Media Outline – 24.07.

Jetzt ist er ja weg, gegangen worden. Sean Spicer, der notorisch inkompetente Pressesprecher des Weißen Hauses. Bei manchen Journalisten und Comedians sorgte das nun beinahe für Wehmut, hatten die Pressekonferenzen doch oftmals einen nicht geringen Unterhaltungswert. Dagegen wehrt sich nun Ryan Lizza im New Yorker. Er sieht in  Spicer eben nicht eine tragikomische Figur, die zu popkulturellem Heldenstatus aufgestiegen ist, sondern einen ebenso schamlosen Lügner wie seinen Chef.

Einer der Gründe für Spicers Rücktritt ist die Installierung von Anthony Scaramucci als Mediendirektor und direkter Vorgesetzter der neuen Sprecherin Sarah Huckabee Sanders. Diese Personalie ist recht spannend, da er vor nicht allzulanger Zeit ziemlich konträre Positionen zu Trump als Person und dessen politischer „Agenda“ vertrat, wie die Washington Post berichtet. Deshalb offenbarte Scaramucci auch direkt ein recht seltsames Verständnis von Transparenz.

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Zum Abschied von Sean Spicer gibts hier trotzdem noch einmal seine Amtszeit in 1:30:

 

Ebenfalls in der Washington Post kann man einen Artikel über den neuen deutschen Patriotismus lesen. Die jahrzehntelange Schwierigkeit Deutschlands im Umgang mit Nationalstolz und nationalen Symbolen, gebe nach und nach einer neuen Zuneigung fürs Vaterland Raum. Dies versuche nun die CDU und Angela Merkel für den kommenden Wahlkampf zu nutzen, stoße dabei aber nach wie vor auf Schwierigkeiten. Es sei für die Kanzlerpartei immer noch problematisch, den richtigen Tonfall und eine gesunde Balance in dieser Hinsicht zu finden.

Dann blickt die Vanity Fair ausführlich auf eines der am längsten erwarteten Fernsehereignisse in den USA voraus. Der preisgekrönte Geschichtsfilmer Ken Burns hat mit seiner Mitstreiterin Lynn Novick die zehnjährige Arbeit an einer Dokumentation über den Vietnamkrieg beendet. Burns Historien-TV – er wurde 1990 international mit einer Serie über den Amerikanischen Bürgerkrieg bekannt – zeigt zunächst einmal den zum Glück von der Bildfläche verschwundenen Guido Knopps, wie man so etwas macht. Zweitens sei, so David Kamp, die jetzige Dokumentation, die im September auf PBS ausgestrahlt wird, ein großer Glücksfall. Sie arbeite eines der düstersten Kapitel der jüngeren amerkanischen Vergangenheit in einer nie da gewesenen Tiefe und Multiperspektivität auf. Hier kann man nur hoffen, dass es baldmöglichst auch hierzulande die Möglichkeit geben wird, sich das in irgendeiner Form anzusehen.

 

 

 

 

Städtet(r)ips – Boston

Die Haupststadt des neuenglischen Bundesstaates Massachussetts gehört zu den ältesten Siedlungen der USA. Weil das so ist, ist die 1630 gegründete 600 000-Einwohnerstadt, wohl einer der am stärksten europäisch geprägten Orte in den Vereinigten Staaten. Die roten Backsteinhäuser und zahlreichen historischen Gebäude aus der Kolonialzeit, wie die Faneuil Hall, erinnern teilweise eher an Manchester, denn eine amerikanische Großstadt.

Wer sich nun gerne auf die Spuren der früheren amerikanischen Geschichte begeben möchte, für den gibt es kaum ein geeigneteres Reiseziel. Auf dem vier Kilometer langen Freedom Trail kann man die wichtigsten Stationen der Amerikanischen Revolution, die mit Ereignissen wie der Boston Tea Party, hier einen zentralen Schauplatz hatte, ablaufen. Zwischendurch empfiehlt es sich in eines der oftmals sensationellen Meeresfrüchte-Restaurants der Stadt zu gehen. Ich kenne Luke´s Lobster, aber auch das hochgelobte Ostra ist sicherlich einen Besuch wert.

Frisch gestärkt kann man entweder in eines der zahllosen Museen, wie das Museum of Fine Arts gehen, oder einfach durch den historischen Teil des Boston Harbor schlendern.

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Downtown Boston – von Cambridge aus gesehen

Des weiteren lohnt sich unbedingt ein Ausflug über den Charles River nach Cambridge. Dort sind mit der Harvard University und dem Massachussetts Institute of Technology (MIT) zwei der weltberühmtesten Bildungsinstitionen zu Hause. Macht einen Spaziergang über den Campus von Harvard und begebt Euch danach in den studentischen Trubel der Cambridge Avenue. Cafés, Kneipen und exzellente Antiquariate, um das Gepäckgewicht entsprechend zu erhöhen.

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Campus der Harvard Universiy mit der Gründerstatue

Das ist neben dem North End und Beacon Hill auch für abendliche Ausgehtouren ein sehr guter Platz. Wer sich für Architektur interessiert, dem sei ein Besuch der John F. Kennedy Presidential Library ans Herz gelegt. Die liegt wunderbar am Wasser und ist mit ihren Spiegelfassaden ein echter Blickfang. Für die Freunde klassischer Musik sollte ein Besuch des Boston Symphonic Orchestra zum Programm gehören, das Weltruf genießt. Wer dann nach drei Tagen genug Stadt gesehen hat, der kann einen Boston-Besuch sehr schön mit einer Wanderung auf dem Long Trail verbinden. Boston ist jedenfalls ohne Probleme non-stop zu erreichen und definitiv einen Abstecher auf einer USA-Reise wert.

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Die JFK-Presidential Library

 

 

Garth Risk Hallberg – City On Fire

2 Millionen Dollar. So viel Vorschuß zahlte der renommierte Knopf-Verlag für Garth Risk Hallbergs Debütroman (er hatte davor „nur“ eine Novelle veröffentlicht) City on Fire, der mittlerweile auch auf deutsch erschienen ist. Der Hype um das Buch war also von Beginn an gewaltig. Es stellt sich dann ja immer die Frage ob derlei Vorschußlorbeeren auch gerechtfertigt sind. Sind sie es?

In Teilen ja. Hallbergs in der Übersetzung 1080 Seiten schweres New York Epos ist von enormer Sprachgewalt. Der Roman spielt meistens im New York des Jahres 1977. Es gibt allerdings immer mal wieder Zeitsprünge zurück in die 1950er/60er Jahre und in die nähere Zukunft. Im Prinzip handelt das Buch von einem Mordfall in der Neujahrsnacht. An diesem Ereignis lässt Hallberg verschiedene Handlungsstränge entspinnen. Es gibt eine Familiengeschichte, nämlich die der Hamilton-Sweeneys, die zum klassischen New Yorker Geldadel gehören. Lügen, Selbstbetrug, Intrigen und Geheimnisse gehören zu diesem Clan und in seinen besten Momenten erinnert diese Handlung an Tom Wolfes Fegefeuer der Eitelkeiten oder Jonathan Franzens Korrekturen.

Dann gibt es die Geschichte zweier Jugendlicher, die mehr und mehr in die New Yorker Punkszene der 1970er Jahre hineingezogen werden. Hin zu den Drogen, No-Future und der ganzen Verachtung, die diese Subkultur allen Formen der bürgerlichen Existenz entgegenbrachte. Ein desillusionierter Detective, ein an seinen Ambitionen verzweifelnder Schriftsteller und ein zum Zynismus neigender Reporter werden im Laufe des Romans dem Figurenensemble hinzugefügt. Aufgelockert soll der monumentale Textfluß immer wieder durch „postmoderne“ Einsprengsel, wie E-Mails, Briefe oder ein Jugendmagazin werden, die sich auch typographisch vom restlichen Text abheben. Das wirkt zuweilen eher aufgesetzt und nicht wirklich notwendig.

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Immer alles begleitend und sämtliche Genres, die der Roman abdeckt, umfassend, ist der eigentliche Hauptdarsteller des Romans: New York City. Im Grunde geht es Hallberg darum ein Porträt dieser Stadt in Zeiten des Niedergangs zu zeichnen. Die Stadt ist in den 1970er Jahren pleite. Armut, Slums und Gewalt werden konterkariert vom surrealen Reichtum der Wenigen. In diesem Zusammenhang gelingt Garth Risk Hallberg auch noch ein wirklich luzider literarischer Beitrag zur Krisenhaftigkeit der 1970er Jahre. Grenzen des Wachstums, Zweifel am Fortschritt, Vietnam und Watergate. Dies fängt das zuweilen etwas zu sprachverliebte Autorentalent immer wieder auf sehr intelligente Weise ein: „They were everywhere he looked, suddenly, these kids who no longer believed in progress. And why should they? Progress was Watergate and Mutually Assured Destruction…Progress had raped villagers at My Lai and bayoneted babies.“

Nicht zufällig lässt er denn auch seine ganze Handlung – ein klassisches Who-Dun-It – in dem berühmten Blackout vom 13. auf den 14. Juli 1977 kulminieren. Der Nacht in der es dunkel wurde in New York und der drogengetränkte Wahnsinn über die Stadt hereinbrach.

Wer einen unterhaltsamen, wenn auch zu lang geratenen, New York Roman und ein kluges Buch zu den 70er Jahren lesen möchte, der ist bei Herrn Hallberg gut aufgehoben.

 

Media Outline – 17.07.

In der amerikanischen Presse herrscht recht große Verwunderung über den neuen Popstar der europäischen Politik. Die Einladung zum französischen Nationalfeiertag wird Monsieur Macron von Amerikas Zeitungen übelgenommen. Der Mann hofiere mit Trump den Falschen und könne daraus auch nichts gewinnen. Spezieller wird der Umgang mit der freundschaftlichen Geste des Handschlags kritisiert. Die beiden Präsidenten hätten das Ritual des Händeschüttelns zu einem machtpolitischen Spielchen heruntergewirtschaftet, so der Atlantic in seiner kurzen Chronik des Trump-Macron´schen Händegebens.

 

Auch diese Woche komme ich nicht ohne einen Beitrag des New Yorker Herausgebers David Remnick aus. Remnick macht sich, wie immer auf höchstem Niveau, Gedanken um Trumps Beziehungsgeflechte und seine Prioritäten. Er kommt in seiner Zusammenfassung der jüngsten Entwicklungen in der Russland-Affäre zu dem Schluß, das für Trump die Familie wichtiger ist als alles andere. Zudem kritisiert er in aller Schärfe die Führung der Republikaner, die dem unwürdigen Treiben immer noch tatenlos zusehe. Er prognostiziert aber auch weitere Enthüllungen, die dann insbesondere den Schwiegersohn Jared Kushner in Bedrängnis bringen dürften.

Ein exzellenter Artikel im Atlantic sieht anhand unterschiedlicher Unternehmensstrategien bei den Internetgiganten Apple und Google Hinweise auf die Zukunft des Kapitalismus. Während Apple seine unvorstellbaren Gewinne in Aktienform an Investoren weitergibt, behält Google einen Großteil seines Geldes im Unternehmen. Der Bericht wägt Vor- und Nachteile beider Ideen gegeneinander ab, fragt aber auch wie diese konträren Vorstellungen das alltägliche Leben beeinflussen. Sehr spannend zu lesen, wie wohl der Kapitalismus der Zukunft strukturiert sein wird.

In der New York Review of Books kann man einen ausführlichen Nachruf auf den chinesischen Dissidenten und Nobelpreisträger Liu Xiaobo lesen. Interessant ist hier der eingeflochtene Vergleich mit dem Generationsgenossen von Liu Xiaobo, Li Xinping, dem derzeitigen Generalsekretär. Wie komplett unterschiedlich Biographien sich entwickeln können und von wem am Ende was bleiben wird: The Passion of Liu Xiabobo.

So, dann soll es ja Leute geben, die seit schier endloser Zeit auf gestern Abend gewartet haben – ich gehöre nicht dazu 😉 Die siebte und vorletzte Staffel von Game of Thrones startet. Das ist angesichts der immensen Popularität der Serie natürlich auch großes Medienthema. Für die geneigten Fans, die noch auf die deutsche Erstausstrahlung heute abend warten, gibt es ganz nette Lektüre. Der Rolling Stone kürt die 25 besten Folgen, während sich der Atlantic schon mal Gedanken über den weiteren Handlungsablauf macht und die NY Times eine kleine Gedächtnisstütze liefert. Viel Spaß dann den GoT-Nerds da draußen 😉

 

 

 

Zum Thema Frühstück: Sweet

Ich wollte schon länger einmal den süßen Teil des Frühstücksbeitrages an den Start bringen, habe das aber irgendwie aus dem Blick verloren. Also, wo es etwas Salziges gibt, gibts natürlich auch Süsses. Deshalb heute zwei Rezepte zu zuckrigen Frühstücksklassikern aus den US of A.

1. Cinnamon Rolls

Zutaten:

Teig: 1 kg Mehl (Typ 550), 600 ml Wasser, 1 Päckchen Trockenhefe, 3 EL Honig (möglichst flüssig), 1 TL Salz, etwas Olivenöl.

Füllung: 100 g Mandelkerne, 100 g Haselnusskerne, 200 g Butter, 3 TL Zimt, 5 EL Honig (auch hier möglichst flüssig), Rohrzucker & Zimt zum Bestreuen.

Zubereitung: Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen (geht mit dem Handrührer, oder den bloßen Händen. Wer eine Küchenmaschine hat, lässt eben die die Arbeit tun). Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche einige Minuten gut durchkneten und in eine leicht geölte Schüssel geben. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen – das Volumen sollte sich ungefähr verdoppelt haben.

Mandel- und Nusskerne im Ofen 6-8 Minuten goldgelb rösten. Zimmerwarme Butter in einer Schüssel mit dem Zimt verrühren. Die gerösteten Kerne in einem Küchentuch mit dem Rollholz grob zerstoßen und erkaltet zu der Zimtbutter geben.

Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 1 cm dünn zu einem Rechteck ausrollen. Zimtbutter darauf verteilen und gleichmäßig verstreichen, danach den Honig darüberträufeln.

Den Teig dann am längeren Ende überschlagen und zu einer langen Wurst aufrollen (sollte so ähnlich aussehen wie ein Strudel) und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Das Ganze dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, abdecken und nochmal 20-30 Minuten gehen lassen. Mit etwas Zucker und Zimt bestreuen und im, auf 180 Grad vorgeheizten, Ofen 25 Minuten backen. Dazu kann man geschlagene Sahne essen, wenn man mag, oder eine Glasur aus Puderzucker draufmachen. Und die Dinger schmecken natürlich auch am Nachmittag, nicht nur zum Frühstück. Voilá.

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Hmmm, Cinnamon Rolls.

2. Pancakes

Zutaten (für grob 8-10 Stück): 150 g Mehl, 3,5 TL Backpulver, 30 g Zucker, 1/2 TL Salz, 230 ml Milch, 1 Ei, 30 g zimmerwarme Butter.

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren, dann in die Mitte eine Mulde drücken. Milch und Ei verquirlen, die zimmerwarme Butter dazu und alles in die Mulde geben. Zu einem Teig verrühren und mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.

Eine Pfanne mit Pflanzenöl erhitzen und richtig dicke (2-3 cm) Pancakes ausbacken. Das dauert so ca. 5 Minuten je Seite.

Dazu passt Ahornsirup oder Heidelbeermarmelade. Eine Variante ist, vor dem Backen Apfelspalten mit etwas Zucker in der Pfanne zu karamellisieren. Darauf werden dann die Pancakes gebacken, auch sehr lecker, hier aber mit der Hitze zurückhaltender sein, weil das sonst schnell anbrennt.

Dig in guys 😉

 

 

Filmbesprechung: Die Erfindung der Wahrheit

„In dieser Stadt begegnet man alle zwei Meter einer Ratte.“ So beschreibt Elisabeth Sloane (Jessica Chastain) ihren Arbeitsort Washington D.C.  Die überaus erfolgreiche und mindestens genauso skrupellose Lobbyistin beschließt ihrer Karriere einen weiteren Schub zu geben, indem sie etwas eigentlich Unmögliches versucht. Sie wechselt ihren Arbeitgeber, eine renommierte Lobbyfirma, zu einem kleineren, linksliberalen Start-Up der Branche. Sie tut dies um zu helfen, ein Gesetz zur schärferen Waffenkontrolle durch den Kongress zu bringen. Damit legt sie sich mit einer der mächtigsten Lobbyvereinigungen der Vereinigten Staaten an, der National Rifle Association.

Ihre Methoden jedoch, und hier wird der Film wirklich interessant, die bringt sie mit. Es geht also darum, ob es legitim ist, für ein eigentlich begrüßenswertes Ziel, skrupelloseste und illegale Mittel anzuwenden, um siegreich sein. „Ich wurde beschäftigt um zu gewinnen und ich werde jedes mir zur Verfügung stehende Mittel nutzen.“

 

Jessica Chastain, bekannt geworden durch den Osama-bin-Laden-Film Zero Dark Thirty, trägt den ganzen Film mit einer beeindruckenden Performance. Sie spielt ihre Miss Sloane, so der deutlich treffendere Originaltitel, mit einer Eiseskälte, dass teilweise selbst Claire Underwood wie Mutter Theresa wirkt. Der Regisseur James Madden hat einen spannenden und unterhaltsamen Politthriller gedreht, auch in den Nebenrollen gut besetzt und immer wieder mit wirklich überraschenden Wendungen versehen.

Elisabeth Sloane treibt die Gier nach dem Gewinnen, dem einzigen Ziel, ohne alle Prinzipien und Überzeugungen, auf eine selten dagewesene Spitze. Der Sieg gegen einen Gegner wie die NRA erfordet es in ihrem Fall bis zum absolut Äußersten zu gehen und das größte Opfer zu bringen, dass es gibt: sich selbst (Und das ist kein Spoiler. Man kann nicht wissen, was damit gemeint ist, also keine Sorge). Ein überaus sehenswerter Film über den ganzen Zynismus des Politikbetriebes in Washington, nicht nur – aber auch – für House of Cards Fans.

 

Donald jr.

Einen ganz kurzen Trump´s Day wird´s heute trotzdem geben, weil ich Euch ein kurzes Video nicht vorenthalten will. Nachdem er ja beim G20-Gipfel die USA vollends isoliert hat, kam schon kurz nach Rückkehr die Russland-Affäre zurück. Zunächst wollte er ja mit seinem Kumpel Putin eine gemeinsame Cyber-Abwehr aufbauen. Das hielten selbst seine eigene UN-Botschafterin Nikki Haley und einige Republikanische Senatoren für eine ziemliche Schnapsidee. Damit nicht genug, kam direkt raus, dass sein ältester Sohn, sich während des Wahlkampfes mit einer dubiosen russischen Anwältin getroffen hat. In der Causa hat sich der Filius dann auch direkt mehrfach widersprochen. Worum es da genau ging und inwiefern relevante Informationen zur Person Hillary Clinton geflossen sind, beantwortete er innerhalb von Tagen ziemlich anders. Dazu gab es nun ein denkwürdiges Streitgespräch zwischen dem CNN-Moderator Chris Cuomo und Kellyanne Conway. Ja genau die mit den alternativen Fakten. Das ist großes Kino, achtet speziell auf den zunehmend entgleisenden Gesichtsausdruck von Herrn Cuomo…