Technik und Entertainment auf dem PCT

Eine Sache ist ziemlich sicher, wenn man sich auf so eine Unternehmung einlässt: auf die neueste TWD-Folge, True Detective oder den letzten Geniestreich Tarantinos (glücklicherweise ist zumindest der gerade erst abgeliefert worden), wird man für grob 5 Monate verzichten müssen. Was tut man nun, um nicht komplett vor Langeweile einzugehen, oder zu verpassen, dass Mutti schon vor 3 Wochen von irgendwelchen CSU-Scharfmachern aus dem Amt gemobbt wurde?

Also ohne Smartphone läuft so gut wie keiner rum, zumal viele selbiges auch gleich für Fotos und Videos mitnutzen (ich im übrigen auch). Generell ist die Technikfrage immer ein Trade-off zwischen Gewichtsminimierung auf der einen und Komfort auf der anderen Seite. Ins Netz kommt man in den meisten Städten wohl ohne Probleme (WLAN-Kneipen, öffentliche PCs in Bibliotheken, Computer von Trail Angels…), die Geschwindigkeit wiederum variiert sehr stark. Also so alle 4-6 Tage kann man mal mit zu Hause skypen, den Blog pflegen und danach schauen, ob es die Welt so noch gibt. Auf dem Trail ist man hingegen in aller Regel netzlos.

Manche Leute benutzen nun ihr Smartpone als absolutes Allround-Gerät: Musik, Fotos, Lesen, Navigation, alles; die laden sich z.B. dann auch die Half-Mile-Karten und den jeweils aktuellen Water Report als PDF da drauf. Zumindest letztere beiden Sachen werde ich nicht machen, da ich es problematisch finde, sich komplett auf die digitalen Versionen zu verlassen. Wenn man das Teil doch mal beim Wasserfiltern in die Pfütze fallen lässt, Akku leer, weil man das Handy ausversehen seit 3 Tagen nicht im Fly-Modus benutzt hat, oder die externe Batterie mal streikt, hat man dann ein richtiges Problem. Deswegen werde ich bei Karten und Wasserinfo, zumindest in dafür problematischen Gebieten, immer auch das analoge Back-Up mitnehmen.

Was die Entertainment-Frage angeht, werde ich sicher in irgendeiner Form Musik auf das Smartphone tun oder meinen wirklich leichten MP3-Player mitnehmen. Es wird, denke ich, genügend Scheiß-Tage geben, an denen einem When the Levee Breaks  oder Hells Bells schon helfen können, den inneren Schweinehund zu überwinden (eben immer schön ein Ohr freilassen, um das Schlangenklappern nicht zu überhören :)). Ich bin ansonsten noch am Überlegen, ob ich einen E-Book-Reader mitnehmen werde, ab und an abends im Camp noch was lesen können, ist sicher nicht verkehrt, zumal wenn man mal alleine unterwegs ist (Printmaterial scheidet da natürlich aus Gewichtsgründen aus). Das Smartphone auch dafür zu nutzen, ist mir aus Speicher- und Akkugründen glaub nicht ganz geheuer, mal schauen.

 

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