Viel Schnee – die Konsequenzen I

 

Es schneit und schneit in den Cascades, damit kann man zum jetzigen Zeitpunkt eines schon mal ganz sicher sagen: ein niedriges Schneejahr wird das hin wie her nicht mehr. Damit fällt einer der im Vorhinein eigentlich anvisierten Vorteile des SoBo-Wanderns weg. Neben dem schon erwähnten späteren Startzeitpunkt und damit dem engeren Zeitfenster um rechtzeitig über die Sierra Nevada im Süden zu kommen, hat dies auch noch andere Konsequenzen, die hauptsächlich die Ausrüstung betreffen.

Man wird ziemlich sicher damit rechnen müssen, große Teile der North Cascades mit Schnee auf dem Boden zu absolvieren, was vor allem für die steilen Traversen dort einige zusätzliche Ausrüstungsüberlegungen nötig macht.

  • Man wird vermutlich irgendeine Form von traction device für die Schuhe benötigen, um die steilen Passagen auf Schnee sicher überwinden zu können. Hier bieten sich entweder so genannte Micro-Spikes (z.B. http://kahtoola.com/product/microspikes/) oder Steigeisen an (z.B. http://kahtoola.com/product/k10-hiking-crampon/). Die Meinungen was auf Dauer besser geeignet und tatsächlich auf dem PCT nötig ist, gehen auseinander. Viel hängt von dem noch vorhandenen Schnee ab. Ich werde deshalb versuchen vor Ort möglichst genaue Infos über die Bedingungen aufzutreiben und dann entscheiden, ob ein traction device nötig sein wird und wenn ja welche Form.
  • Dann wird man Stand jetzt auch ziemlich sicher einen Eispickel mitnehmen müssen, um mögliche Stürze auf steileren Passagen abzufangen und generell  eine zusätzliche Stabilität in derartigen Abschnitten zu haben. Wie man so etwas macht, sollte man natürlich vorher wissen, es gibt einige Anleitungsvideos für sicheres Wandern im Schnee, hier nur ein paar Beispiele (das soll natürlich nicht bedeuten, dass nur das Anschauen der Videos dazu ausreicht, diese Techniken zu beherrschen, man sollte dies auf jeden Fall vorher können):

 

Diese Ausrüstungsgegenstände erhöhen natürlich das Base Weight entsprechend, man benötigt sie aber – wenn überhaupt, noch besteht schon die Möglichkeit, dass man auch ohne klarkommt – nur für Washington, danach kann man sie nach Hause schicken.

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3 Gedanken zu “Viel Schnee – die Konsequenzen I

  1. So war das nicht gemeint, es muss klar sein, dass man sowas können sollte. Das will ich hiermit auch klarstellen, es ging mir eher darum aufzuzeigen, welche Techniken u.U. nötig sein können.
    Noch ist ja auch nicht komplett klar, in welchem Maße das nötig sein wird. Dinge wie steps kicken oder mit micro-spikes wandern, sind jetzt aber auch keine Raketenwissenschaft.
    Gruß Marco

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    1. Ja wir sind jetzt so die Letzten in der SOBO Planung. Die mit denen ich Kontakt hatte haben jetzt auf NOBO gewechselt. Mein 15 Juli steht aber noch.
      Trotzem werde ich nicht mit Steigeisen laufen, da ich das schon kenne.
      gruß

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