Der perfekte Eistee

Würde man einen Road Trip durch den amerikanischen Südosten machen, dann bekäme man zu so ziemlich jedem Essen einen Pitcher „Sweet Tea“ serviert. Auch als Tablewine of the South bekannt, gehört diese Variante des Eistees dort zum regionalen Kulturgut, wie zu Bayern Bier. In anderen Landesteilen ist Eistee genauso beliebt, aber meistens wird er dann eher ungesüsst getrunken und manchmal auch noch mit Zitronensaft aufgepeppt. Da es nun auch hierzulande wärmer wird und ein eiskalter Tee tatsächlich ein tolles Erfrischungsgetränk ist, würde ich Euch hier einige grundsätzliche Tips für das Gelingen eines guten Eistees geben und den Rezeptklassiker für amerikanischen Eistee vorstellen.

  • Tee verliert beim Erkalten Geschmack, daher ist es erstens wichtig einen recht kräftigen Tee zu benutzen, am Besten finde ich Darjeeling. Zudem sollte man mit der Menge der Teebeutel nicht sparen, Faustregel sind 6 Beutel auf 1,5 Liter.
  • Den Tee nicht zu lange ziehen lassen, 5-6 Minuten, sonst wird er zu bitter.
  • Das Ganze immer abkühlen lassen und erst danach in den Kühlschrank stellen. Zudem sollte man Eistee auch möglichst frisch konsumieren und nicht zu lange aufbewahren.
  • Möchte man den Tee süssen, sollte man das immer mit dem noch heißen Tee machen, da sich sonst der Zucker nicht richtig auflöst. Will man eine je individuelle Süsse, empfiehlt es sich mit Zuckersirup statt handelsüblichem Zucker zu arbeiten (den kann man auch ganz einfach selber machen: 100 Gramm Zucker und 100 Ml Wasser sprudelnd aufkochen).
dav
Wohl bekomms

 

Zutaten:

0,5 Liter kochendes Wasser, 1,0 Liter zimmerwarmes Wasser, 6 Teebeutel, 1 Prise Backpulver, 1 Tasse Zucker (das ist eine vorsichtige Variante, in Georgia oder Alabama werden da auch gerne mal 1,5 – 2 Tassen Zucker benutzt).

Zubereitung:

Teebeutel und Backpulver (das Backpulver soll übrigens dafür sorgen, dass der Tee nicht „milchig“ wird und zudem dem Tee noch Bitterstoffe entziehen, manche amerikanische Hausfrauen schwören darauf) mit dem kochenden Wasser übergießen und 5-6 Minuten ziehen lassen, dann die Beutel entfernen. Den Zucker einrühren. Dann den Rest Wasser zufügen, umrühren und abkühlen lassen. Zum Schluß in den Kühlschrank und wenn kalt mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe garniert servieren.

Wer lieber die ungesüsste Variante möchte, der lässt den Zucker einfach weg, oder nimmt deutlich weniger davon und fügt je nach Geschmack noch frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Wohl bekomm´s.

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2 Gedanken zu “Der perfekte Eistee

    1. Hey Joe ;), das Backpulver soll dafür sorgen, dass der Tee nicht „milchig“ wird und dem Ganzen Bitterstoffe entziehen. Ist umstritten, ob das stimmt, aber viele amerikanische Huasfrauen schwören darauf..

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