Media Outline – 29.05.

Die Newsweek erinnert angesichts des Anschlags in Manchester an die lange Geschichte des Terrorismus in Großbritannien, von anarchistischen Attentaten, anti-kolonial motivierten Gewaltakten bis zum Terror der IRA. Es sei sinnvoll sich an die vergangenen Lektionen zu erinnern, um eine breitere Perspektive auf den derzeitigen Terrorismus und den Umgang mit ihm zu gewinnen.

The Atlantic erinnert in Nachrufen an zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Der am vergangenen Freitag im Alter von 99 Jahren verstorbene Außenpolitiker Zbigniew Brzezinski war zweifelsohne eine der einflußreichsten Stimmen in der amerikanischen Außenpolitik seit seiner Tätigkeit als National Security Advisor im Kabinett von Jimmy Carter. Sicherlich nicht unumstritten, aber oft genug von unerhörter Weitsicht – so warnte er früher als die meisten anderen vor der aggressiven Machtpolitik Wladimir Putins – prägte er die Debatten um Amerika´s Rolle in der Welt seit mehr als 40 Jahren. Geradezu prophetisch liest sich sein letzter Tweet, den er am 04. Mai versendete: „Sophisticated US leadership is the sine qua non of a stable world order. However, we lack the former while the latter is getting worse“.

Zudem wird hier auch an den mit 69 Jahren gestorbenen Gründer der Allman Brothers, Gregg Allman, gedacht, dessen Einfluß auf Southern Rock Bands wie Lnyrd Skynrd oft unterschätzt werde. Zudem haben die Allman Brothers mit Live at the Fillmore East eines der einflußreichsten Live-Alben der Rockgeschichte zu verantworten.

Die Time berichtet in einem netten Artikel über eine Versuchsreihe, die herauszufinden versuchte, ob es Unterschiede in der Interaktion von Vätern mit Töchtern und Söhnen gibt. Und, so zumindest die Ergebnisse der Neuropsychologen, in der Tat neigten Väter in Gesprächen mit Töchtern weit eher dazu Gefühle wie Traurigkeit auszudrücken, als in Gesprächen mit Söhnen. Zudem würden sie ganz grundsätzlich mit ersteren eine analytischere Sprache wählen.

Die Vanity Fair lässt uns etwas wirr, aber trotzdem amüsant, an der russischen Wahrnehmung Amerika´s teilhaben. Peter Savodnik berichtet zum Einen über Blogger und andere liberale Eliten in Russland und wie dort die jüngsten politischen Entwicklungen in den USA betrachtet werden. Andererseits gäbe es auch die Trump-Befürworter, die vor allem schätzen, dass Trump Russland wieder ernst nimmt, aber dennoch mit Sorge auf die Unberechenbarkeit in Washington blicken: Even the Russians are scared to death…

 

 

 

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